SULGAN N
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Einige Personengruppen sind auf Grund ihrer Konstitution besonders anfällig,
von einem vorübergehenden Hämorridalleiden betroffen zu werden.

Schwangere Frauen

Das Kind sowie Fruchtwasser und Placenta drücken auf Beckenboden und Enddarm, was den Blutabfluss behindert, wodurch das Hämorridalgeflecht überdehnt wird.

Übergewichtige

Die paar Kilos zu viel drücken auf den Beckenboden und den Enddarm und strapazieren das Hämorridalgeflecht.

Körperliche Schwerarbeit

Schwere körperliche Anstrengung, Arbeit und Kraftsport, führen durch Anspannung der Bauchmuskulatur zu erhöhtem Druck auf den Beckenboden und zur Überbeanspruchung des Hämorridalgeflechts.

Sitzende Tätigkeiten

Bewegungsmangel führt zu Darmträgheit. Autositz, Bürostuhl oder Fernsehsessel begünstigen Hämorridalleiden. Bei sitzenden Tätigkeiten kann die in der Hüfte abgeknickte Sitzhaltung einen Blutstau unterhalb der Hüfte verursachen.

Sitzende Sportarten

Langes Reiten, Velofahren, Motorradfahren, vermindern ebenfalls den normalen Blutrückfluss und können ein Hämorridalleiden auslösen. Die scheuernde Wirkung auf die empfindliche äussere Analregion begünstigt Analfissuren.

Ältere Menschen

Durch Bindegewebsschwäche im Alter können sich die Hämorridalgefässe vermehrt mit Blut füllen, da die Elastizität des Gewebes nachlässt. Der normale Rückfluss wird damit vermindert und die Gefässwände überdehnt.