SULGAN N
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Dies sind die häufigst gestellten Fragen im Zusammenhang mit Problemen und Schmerzen in der Analregion und die Antworten und Ratschläge, die von Fachpersonen erteilt werden.

Wenn man am Darmausgang einen brennenden Schmerz verspürt, handelt es sich dabei immer um Hämorriden?

Nein, nicht unbedingt. Schmerzen am Darmausgang können verschiedene Ursachen haben. Häufig sind Hautreizungen, verursacht durch dünnflüssigen Stuhl und seine ätzende Wirkung auf der Haut. Bei angekratzter oder eingerissener Darmschleimhaut spricht man von Analfissuren. Ferner gibt es in der Analregion durch Pilze und Bakterien verursachte entzündliche Infektionen oder entzündliche Hauterkrankungen, die man als Analekzeme bezeichnet. Ferner gibt es auch Marisken, bindegewebige Hautlappen, die bei Entzündung anschwellen können. Alle diese kleinen Blessuren am Darmausgang machen sich durch Jucken, Brennen und z.T. auch Nässen unangenehm bemerkbar. Von einem eigentlichen Hämorridalleiden spricht man erst dann, wenn die ringförmig um den Darmausgang angeordneten Schwellkörper, eben die Hämorriden, krankhaft anschwellen und sich vergrössern.

Nach dem Stuhlgang sehe ich bei der Reinigung auf dem Toilettenpapier Blutspuren. Was hat das zu bedeuten?

Hier müssen Sie genau auf die Farbe des Blutes achten. Wenn es sich um hellrotes Blut handelt, spricht das für eine oberflächliche Verletzung des Gewebes am Darmausgang. Es kann sich dabei um eine Hautreizung, Analfissur, entzündliche Infektion, Analekzem, Marisken oder auch um ein Hämorridalleiden handeln. Ist das Blut jedoch dunkelrot, ins schwärzliche gehend, so handelt es sich um älteres, geronnenes Blut, welches aus einer höheren Gegend des Verdauungstraktes stammt und auf eine andere Erkrankung hindeuten kann. In diesem Fall sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

Was versteht man unter einem normalen und gesunden Stuhlgang?

Der Stuhl enthält durch die Tätigkeit der Darmbakterien verschiedene reizende und ätzende Substanzen. Die Darmschleimhaut ist dagegen unempfindlich, weit empfindlicher reagiert die sensible Analhaut. Bei festem, geformtem Stuhl ist die Reizwirkung gering, weil der normale Stuhl vom Körper mit einer dünnen Schleimschicht überzogen, sozusagen in Folie verpackt, ausgeschieden wird, wodurch die Reizstoffe keinen direkten Hautkontakt bekommen. Bei dünnflüssigem Stuhl fehlt hingegen diese Verpackung und die aggressiven, reizenden Substanzen können die empfindliche Analhaut angreifen. Die Reizung und Anätzung der empfindlichen Analhaut durch dünnflüssigen Stuhl lässt sich durch Veränderung der Ernährungsgewohnheiten resp. Veränderung der Stuhlbeschaffenheit korrigieren.

Wann ist es bei Hämorriden oder Schmerzen am Darmausgang nötig, einen Arzt aufzusuchen?

Wenn die Schmerzen durch Selbstbehandlung mit SULGAN-N Produkten (Salbe, Suppositorien, Medizinaltüchlein) nicht innert 6 - 10 Tagen merklich abgeklungen oder verschwunden sind, oder wenn sie sich, im Gegenteil, verschlimmern, dann müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Er wird eine genaue Untersuchung vornehmen und ist auf Grund seines Fachwissens in der Lage, die für Sie resp. Ihren speziellen Fall geeignete Therapie einzuleiten.

Wie oft bzw. wie häufig soll man bei Schmerzen am Darmausgang SULGAN-N Produkte anwenden?

SULGAN-N Salbe und SULGAN-N Suppositorien sind kombinierte Arzneimittel, die Schmerzen lindern und gleichzeitig desinfizieren. Bei SULGAN-N Suppositorien empfiehlt sich eine Anwendung über Nacht, resp. vor dem Schlafengehen, weil die heilenden Substanzen in der Ruhephase des Körpers am besten zur Entfaltung kommen können. Die SULGAN-N Salbe hingegen soll ihre Wirkung dauernd, d.h. auch tagsüber entfalten. Die Salbe sollte deshalb täglich mehrmals, 2 - 3 mal pro Tag, und auf jeden Fall nach jedem Stuhlgang und nach jeweils sorgfältiger Reinigung der Analgegend, neu aufgetragen werden. Zur sorgfältigen Analhygiene - vor Anwendung von Suppositorien oder Salbe - gehört die Reinigung mit SULGAN-N Medizinaltüchlein.

Was empfehlen Ernährungswissenschaftler in Sachen ausgewogene Ernährung bzw. gute Verdauung?

Zu einer ausgewogenen Ernährung, die für eine gute Verdauung und einen normalen, geformten Stuhl sorgt, gehört die ausreichende Versorgung des Körpers mit Ballaststoffen, die auch Nahrungsfasern genannt werden. Besonders viele Nahrungsfasern sind in Getreide, Gemüse, Früchten, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten, welche helfen, den Darm in Schwung zu halten und die Bildung normalen, geformten Stuhls begünstigen. Bei Neigung zu dünnem Stuhl oder Durchfall kann ein pflanzliches Stuhlregulans auf der Basis natürlicher Ballaststoffe wie z.B. Psyllium und Haferkleie eingenommen werden. Daneben sollte man auf genügend Flüssigkeitsaufnahme achten. Als Faustregel gilt 1 - 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Speisen sollten nicht übermässig gewürzt werden, da alle scharfen Gewürze den Stuhl verdünnen. Dasselbe gilt bei übermässigem Alkoholgenuss.

Wann sollte ich den Apotheker/Drogisten auf Schmerzen in der Analgegend ansprechen und mich beraten lassen?

Obwohl das Thema delikat ist, sollte man bei Jucken und Brennen an empfindlichen Stellen oder bei Hämorriden keine falsche Scheu haben, mit Fachpersonen offen darüber zu sprechen. Ihr Apotheker/Drogist hat auf Grund seiner Ausbildung sehr weit reichende Kenntnisse über die in dieser Website beschriebenen Beschwerden im Analbereich und wird Sie deshalb gern bei einem persönlichen Gespräch beraten. In manchen Fällen genügt aber ein Gespräch nicht, weil Worte allein nicht alles klären können. Es braucht eine ärztliche Untersuchung. Das gilt insbesondere für Fälle, wo Betroffene sehr starke Schmerzen verspüren, von lange andauernden Beschwerden gequält werden oder regelmässig wiederkehrenden Leiden ausgesetzt sind. In solchen Fällen wird Ihnen Ihr Apotheker/Drogist den Gang zum Hausarzt empfehlen.

Welches Toilettenpapier empfehlen Sie für die Reinigung nach dem Stuhlgang?

Nach dem Stuhlgang empfiehlt sich eine Feuchtreinigung, Waschlappen, lauwarmes Wasser, alkalifreie und ph-neutrale Seife, oder Reinigung mit einem Feuchtreinigungstüchlein, z.B. Medizinaltüchlein von SULGAN-N. Beim Toilettenpapier achte man auf zwar griffiges, aber dennoch weiches (nicht scheuerndes) chlorflei gebleichtes Papier. Recylingpapier ist weniger geeignet, weil die darin befindlichen Abfallstoffe - z.B. Druckerschwärze - die Analgegend reizen können.

Auf welche Weise - ausser Ernährung und Analhygiene - kann man Anusschmerzen und Hämorriden zusätzlich vorbeugen?

Durch eine gesunde Portion körperlicher Bewegung kann Anusschmerzen und Hämorriden vorgebeugt werden. Man vermeide zu langes Sitzen. Bei sitzenden Tätigkeiten resp. Berufen sollte man sporadisch herumgehen und sich dadurch immer wieder lockern. Günstig ist auch regelmässiger, sanfter Sport wie Schwimmen, Wandern, Walking oder Gymnastik.

Woran sollte man bei Reisen ins Ausland resp. bei den Reisevorbereitungen in Sachen Analhygiene resp. Analschmerzen denken?

Bei Reisen in heisse Länder oder in die Tropen sollte man berücksichtigen, dass sich nicht nur die veränderte Ernährung, sondern auch die Hitze auf Verdauung und Stuhlentleerung auswirkt. Die ringförmig um den Darmausgang angeordneten Schwellkörper, eben die Hämorriden, können den Anus nicht vollständig verschliessen, wodurch durch die verbleibende, sehr kleine Öffnung ständig Flüssigkeit aus dem Darmausgang austreten kann, was die Analregion fortlaufend reizt. Somit empfiehlt sich bei Aufenthalt in diesen Ländern eine verstärkte Analhygiene, d.h. Feuchtreinigung - z.B. mit SULGAN-N Medizinaltüchlein - nicht nur nach jedem Stuhlgang, sondern ggf. mehrmals täglich. Wenn Sie vor Reiseantritt an spürbaren Analschmerzen leiden, sollten Sie die zur Behandlung nötigen Präparate in Ihrem Gepäck mitnehmen. Auf Wunsch wird Ihnen Ihr Apotheker/Drogist gerne ein Reiseset zusammenstellen, welches das Nötigste enthält.