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Dies
sind die 10 häufigst gestellten Fragen im Zusammenhang mit Problemen und Schmerzen in der
Analregion und die Antworten und Ratschläge, die von Fachpersonen erteilt werden.
F01: Wenn man am Darmausgang einen brennenden Schmerz verspürt, handelt es
sich dabei immer um Hämorriden? | Nach Oben
A01:
Nein, nicht unbedingt. Schmerzen am Darmausgang können verschiedene Ursachen haben.
Häufig sind Hautreizungen, verursacht durch dünnflüssigen Stuhl und seine ätzende
Wirkung auf der Haut. Bei angekratzter oder eingerissener Darmschleimhaut spricht man von
Analfissuren. Ferner gibt es in der Analregion durch Pilze und Bakterien verursachte
entzündliche Infektionen oder entzündliche Hauterkrankungen, die man als Analekzeme
bezeichnet. Ferner gibt es auch Marisken, bindegewebige Hautlappen, die bei Entzündung
anschwellen können. Alle diese kleinen Blessuren am Darmausgang machen sich durch Jucken,
Brennen und z.T. auch Nässen unangenehm bemerkbar. Von einem eigentlichen
Hämorridalleiden spricht man erst dann, wenn die ringförmig um den Darmausgang
angeordneten Schwellkörper, eben die Hämorriden, krankhaft anschwellen und sich
vergrössern.
F02: Nach dem Stuhlgang sehe ich bei der Reinigung auf dem Toilettenpapier
Blutspuren. Was hat das zu bedeuten? | Nach Oben
A02:
Hier müssen Sie genau auf die Farbe des Blutes achten. Wenn es sich um hellrotes Blut
handelt, spricht das für eine oberflächliche Verletzung des Gewebes am Darmausgang. Es
kann sich dabei um eine Hautreizung, Analfissur, entzündliche Infektion, Analekzem,
Marisken oder auch um ein Hämorridalleiden handeln. Ist das Blut jedoch dunkelrot, ins
schwärzliche gehend, so handelt es sich um älteres, geronnenes Blut, welches aus einer
höheren Gegend des Verdauungstraktes stammt und auf eine andere Erkrankung hindeuten
kann. In diesem Fall sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.
F03: Was versteht man unter einem normalen und gesunden Stuhlgang? | Nach Oben
A03:
Der Stuhl enthält durch die Tätigkeit der Darmbakterien verschiedene reizende und
ätzende Substanzen. Die Darmschleimhaut ist dagegen unempfindlich, weit empfindlicher
reagiert die sensible Analhaut. Bei festem, geformtem Stuhl ist die Reizwirkung gering,
weil der normale Stuhl vom Körper mit einer dünnen Schleimschicht überzogen, sozusagen
in Folie verpackt, ausgeschieden wird, wodurch die Reizstoffe keinen direkten Hautkontakt
bekommen. Bei dünnflüssigem Stuhl fehlt hingegen diese Verpackung und die aggressiven,
reizenden Substanzen können die empfindliche Analhaut angreifen. Die Reizung und
Anätzung der empfindlichen Analhaut durch dünnflüssigen Stuhl lässt sich durch
Veränderung der Ernährungsgewohnheiten resp. Veränderung der Stuhlbeschaffenheit
korrigieren.
F04: Wann ist es bei Hämorriden oder Schmerzen am Darmausgang nötig,
einen Arzt aufzusuchen? | Nach Oben
A04:
Wenn die Schmerzen durch Selbstbehandlung mit SULGAN-N Produkten (Salbe,
Suppositorien, Medizinaltüchlein) nicht innert 6 - 10 Tagen merklich abgeklungen oder
verschwunden sind, oder wenn sie sich, im Gegenteil, verschlimmern, dann müssen Sie einen
Arzt aufsuchen. Er wird eine genaue Untersuchung vornehmen und ist auf Grund seines
Fachwissens in der Lage, die für Sie resp. Ihren speziellen Fall geeignete Therapie
einzuleiten.
F05: Wie oft bzw. wie häufig soll man bei Schmerzen am Darmausgang SULGAN-N Produkte anwenden? | Nach Oben
A05:
SULGAN-N Salbe und SULGAN-N Suppositorien sind
kombinierte Arzneimittel, die Schmerzen lindern und gleichzeitig desinfizieren. Bei SULGAN-N Suppositorien empfiehlt
sich eine Anwendung über Nacht, resp. vor dem Schlafengehen, weil die heilenden
Substanzen in der Ruhephase des Körpers am besten zur Entfaltung kommen können. Die SULGAN-N Salbe hingegen soll ihre
Wirkung dauernd, d.h. auch tagsüber entfalten. Die Salbe sollte deshalb täglich
mehrmals, 2 - 3 mal pro Tag, und auf jeden Fall nach jedem Stuhlgang und nach jeweils
sorgfältiger Reinigung der Analgegend, neu aufgetragen werden. Zur sorgfältigen
Analhygiene - vor Anwendung von Suppositorien oder Salbe - gehört die Reinigung mit SULGAN-N Medizinaltüchlein.
F06: Was empfehlen Ernährungswissenschaftler in Sachen ausgewogene
Ernährung bzw. gute Verdauung? | Nach Oben
A06:
Zu einer ausgewogenen Ernährung, die für eine gute Verdauung und einen normalen,
geformten Stuhl sorgt, gehört die ausreichende Versorgung des Körpers mit
Ballaststoffen, die auch Nahrungsfasern genannt werden. Besonders viele Nahrungsfasern
sind in Getreide, Gemüse, Früchten, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten, welche
helfen, den Darm in Schwung zu halten und die Bildung normalen, geformten Stuhls
begünstigen. Bei Neigung zu dünnem Stuhl oder Durchfall kann ein pflanzliches
Stuhlregulans auf der Basis natürlicher Ballaststoffe wie z.B. Psyllium und Haferkleie
eingenommen werden. Daneben sollte man auf genügend Flüssigkeitsaufnahme achten. Als
Faustregel gilt 1 - 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Speisen sollten nicht übermässig
gewürzt werden, da alle scharfen Gewürze den Stuhl verdünnen. Dasselbe gilt bei
übermässigem Alkoholgenuss.
F07: Wann sollte ich den Apotheker/Drogisten auf Schmerzen in der
Analgegend ansprechen und mich beraten lassen? | Nach Oben
A07:
Obwohl das Thema delikat ist, sollte man bei Jucken und Brennen an empfindlichen Stellen
oder bei Hämorriden keine falsche Scheu haben, mit Fachpersonen offen darüber zu
sprechen. Ihr Apotheker/Drogist hat auf Grund seiner Ausbildung sehr weit reichende
Kenntnisse über die in dieser Website beschriebenen Beschwerden im Analbereich und wird
Sie deshalb gern bei einem persönlichen Gespräch beraten. In manchen Fällen genügt
aber ein Gespräch nicht, weil Worte allein nicht alles klären können. Es braucht eine
ärztliche Untersuchung. Das gilt insbesondere für Fälle, wo Betroffene sehr starke
Schmerzen verspüren, von lange andauernden Beschwerden gequält werden oder regelmässig
wiederkehrenden Leiden ausgesetzt sind. In solchen Fällen wird Ihnen Ihr
Apotheker/Drogist den Gang zum Hausarzt empfehlen.
F08: Welches Toilettenpapier empfehlen Sie für die Reinigung nach dem
Stuhlgang? | Nach Oben
A08:
Nach dem Stuhlgang empfiehlt sich eine Feuchtreinigung, Waschlappen, lauwarmes Wasser,
alkalifreie und ph-neutrale Seife, oder Reinigung mit einem Feuchtreinigungstüchlein,
z.B. Medizinaltüchlein von SULGAN-N. Beim Toilettenpapier
achte man auf zwar griffiges, aber dennoch weiches (nicht scheuerndes) chlorflei
gebleichtes Papier. Recylingpapier ist weniger geeignet, weil die darin befindlichen
Abfallstoffe - z.B. Druckerschwärze - die Analgegend reizen können.
F09: Auf welche Weise - ausser Ernährung und Analhygiene - kann man
Anusschmerzen und Hämorriden zusätzlich vorbeugen? | Nach Oben
A09:
Durch eine gesunde Portion körperlicher Bewegung kann Anusschmerzen und Hämorriden
vorgebeugt werden. Man vermeide zu langes Sitzen. Bei sitzenden Tätigkeiten resp. Berufen
sollte man sporadisch herumgehen und sich dadurch immer wieder lockern. Günstig ist auch
regelmässiger, sanfter Sport wie Schwimmen, Wandern, Walking oder Gymnastik.
F10: Woran sollte man bei Reisen ins Ausland resp. bei den
Reisevorbereitungen in Sachen Analhygiene resp. Analschmerzen denken? | Nach Oben
A10:
Bei Reisen in heisse Länder oder in die Tropen sollte man berücksichtigen, dass sich
nicht nur die veränderte Ernährung, sondern auch die Hitze auf Verdauung und
Stuhlentleerung auswirkt. Die ringförmig um den Darmausgang angeordneten Schwellkörper,
eben die Hämorriden, können den Anus nicht vollständig verschliessen, wodurch durch die
verbleibende, sehr kleine Öffnung ständig Flüssigkeit aus dem Darmausgang austreten
kann, was die Analregion fortlaufend reizt. Somit empfiehlt sich bei Aufenthalt in diesen
Ländern eine verstärkte Analhygiene, d.h. Feuchtreinigung - z.B. mit SULGAN-N Medizinaltüchlein -
nicht nur nach jedem Stuhlgang, sondern ggf. mehrmals täglich. Wenn Sie vor Reiseantritt
an spürbaren Analschmerzen leiden, sollten Sie die zur Behandlung nötigen Präparate in
Ihrem Gepäck mitnehmen. Auf Wunsch wird Ihnen Ihr Apotheker/Drogist gerne ein Reiseset
zusammenstellen, welches das Nötigste enthält. |