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.Ernährung

Hämorriden und auch den anderen lästigen Blessuren am Darmausgang kann auf mehrfache Weise vorgebeugt werden. Dazu gehört:

ERNÄHRUNG

Man achte auf abwechslungsreiche, ballaststoffreiche Ernährung, verzichte auf scharfe Gewürze und Alkohol. Das hält die Stuhlkonsistenz konstant. Eine normale Stuhlkonsistenz verhindert das Scheuern der inneren Analhaut oder die Ätzung der Hautregion um den Anus.

Eine einseitige oder unausgewogene Ernährung ist mit die Ursache für Enddarm-Leiden, Analfissuren oder Hämorriden. Sogenannte Ballaststoffe oder Faserstoffe sind für eine geregelte Verdauung und für die Bildung eines gut geformten Stuhls sowie für einen gesunden Darm von entscheidender Bedeutung. Bei Neigung zu dünnem Stuhl oder Durchfall kann ein pflanzliches Stuhlregulans auf der Basis natürlicher Ballaststoffe wie z.B. Psyllium und Haferkleie eingenommen werden. Zusammen mit reichlich Flüssigkeit sind sie die »Füllstoffe« für den Darm. Sie dehnen die Darmwand. Erst die dadurch ausgelösten »Füllungs- und Dehnungsreflexe« aktivieren die Darmtätigkeit und beugen analen Erkrankungen vor. Wichtig ist dabei, dass Sie jeden Tag zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.

Der Anteil der Ballaststoffe in Lebensmitteln ist sehr unterschiedlich. Hier ein kleiner Überblick:

.53% Weizenkleie
.19% Weisse Bohnen
.17% Roggenvollkornmehl
.14% Knäckebrot
.11% Weizenvollkornmehl, Linsen
.10% Vollkornzwieback
.08% Vollkornnudeln
.07% Roggenvollkornbrot, Vollkorn-Haferflocken
.05% Roggenbrot, Weizenvollkornbrot, Erbsen, grün
.04% Reis, Korn, Naturreis, Rosenkohl, Grünkohl
.03% Weizenbrot, Äpfel, Bananen, Birnen, Karotten
.02% Mandarinen, Paprikafrüchte, Tomaten, Gurken